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Achtung! Zecken

Zu Beginn jeder Zeckensaison fragen sich Hundebesitzer auf´s Neue, wie sie ihren Hund am besten vor Zecken schützen können, ob es nicht doch vielleicht chemiefreie Mittel gibt oder ob nicht auch Bernsteinketten, Duftsprays, Knoblauch im Futter oder auch homöopatische Mittel vor Zeckenbissen schützen können.


Auch ich würde gerne auf Chemie verzichten, doch ich glaube, daß man den Hund einem nicht unerheblichen Risiko aussetzt, wenn man sich auf die o.g. Mittel verlässt. Man sollte die Risiken und den Nutzen sehr genau abwägen und sich dann für den passenden Wirkstoff entscheiden, wie z.B. Fipronil, Imidacloprid/Permethrin und Deltamethrin.


Darüber hinaus kann auch eine Imfpung gegen Borreliose in Erwägung gezogen werden. Hierbei ist eine Grundimmunisierung von großer Bedeutung. Sie beginnt im Herbst mit zwei Spritzen in 4-wöchigem Abstand. Danach erfolgt eine weitere Impfung nach 6 Monaten im Frühling und anschließend alle 6 Monate.  

Da es verschiedene Borrelienstämme gibt, muß der Wirkstoff auf die in der jeweiligen Region vorherrschenden Borrelienstämme abgestimmt sein.

Sollte man sich für eine Impfung entscheiden ist zu beachten, daß trotzdem eine Zeckenprophylaxe stattfinden muß, denn die Imfpung schützt ja nicht vor Zeckenbissen und somit auch nicht vor anderen Krankheiten wie Ehrlichose, Anaplasmose oder Babesiose.


An dieser Stelle möchte ich auf die Homepage der Tierärztlichen Klinik Birkenfeld verweisen. Hier finden sich detailierte Informationen zu diesem und auch zu anderen Gesundheitsthemen.


Abschließend meine Bitte an Sie: Machen sie mit Zeckenschutz keine Experimente. Jeder Zeckenbiss kann schlimme Krankheiten hervorrufen, wie wir aus eigener Erfahrung berichten können: Trine erkrankte 2011 an einer Borreliose.  
Zwar gibt es auch die Meinung, Hunde könnten keine Borreliose bekommen und der chemische Zeckenschutz sei schädlicher, als die Zeckenbisse. Borreliose-ähnliche Erkrankungen wären lediglich auf andere, das Immunsystem betreffende Erkrankungen zurückzuführen. Ich persönlich wage diese These aber zu bezweifeln und von Ärzten wurde mir das auch nicht bestätigt. Eher das Gegenteil ist der Fall, Hunde können von Zeckenbissen sehr schlimme Krankheiten bekommen, wie z.B. Babesiose, Leishmaniose, Borreliose usw. Aber bilden Sie sich ihre Meinung und lesen Sie, wie es Trine 2011 ergangen ist.


Hier geht es weiter zur Schilderung des Krankheitsverlaufs von Trine.

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